Staatlich geprüfte*r Sozialassistent*in, Schwerpunkt Heilerziehung und Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife)

Tätigkeitsfeld

Sozialassistentinnen und Sozialassistenten mit Schwerpunkt Heilerziehung assistieren Menschen jeden Alters mit Behinderungen in allen Bereichen des täglichen Lebens.

Sie aktivieren vorhandene Fähigkeiten, geben Hilfe zur Selbsthilfe und ermöglichen so Eigenständigkeit und Selbstbestimmung.

Sie sorgen für eine Teilhabe an der Gesellschaft für alle und setzen Inklusion um.

Sie arbeiten überwiegend in stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen der Behindertenhilfe. Sie unterstützen dort die Fachkräfte.

Dafür ist eine enge Zusammenarbeit im Team und mit anderen Fachdiensten notwendig.

Aufnahmevoraussetzungen

Hauptschulabschluss und persönliche Eignung

Ausbildungsorganisation

2 Jahre Vollzeitunterricht ergänzt durch mehrwöchige Blockpraktika

Abschlüsse

  • Berufsabschluss als staatlich geprüfte*r Sozialassistent*in Schwerpunkt Heilerziehung
  • Fachoberschulreife (Mittlerer Schulabschluss)
  • Fachoberschulreife mit der Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe

Weiterqualifizierung

Beruflich

  • Ausbildung zum Heilerziehungspfleger*in und FHR
  • Erzieher*in und FHR
  • Erwerb der Fachhochschulreife in der Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen
  • Erwerb der allgemeinen Hochschulreife

Schulisch

  • Erwerb der Fachhochschulreife in der Fachoberschule oder
  • Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales
  • Erwerb der allgemeinen Hochschulreife

Abwechslungsreicher Unterricht in Theorie und Praxis

Berufsbezogener Lernbereich

  • Heilerziehung und Soziales
  • Gesundheitsförderung und Pflege
  • Arbeitsorganisation und Recht
  • Mathematik
  • Englisch

Berufsübergreifender Lernbereich

  • Deutsch/Kommunikation
  • Religionslehre
  • Sport/Gesundheitsförderung
  • Politik/Gesellschaftslehre

Vielseitiger Praxiseinsatz

Insgesamt 16 Wochen Praktikum in verschiedenen Einrichtungen der Behindertenhilfe. Begleitung und Anleitung der Praktika durch Lehrkräfte und Praxisanleiter/innen der Einrichtungen.

Abschlussprüfung

Zwei schriftliche Prüfungsarbeiten evtl. ergänzt durch eine mündliche Prüfung