Das Labyrinth der Zukunft

Dort haben wir uns zunächst einen Vortrag über die Universität Duisburg-Essen angehört, dann haben wir gemeinsam in der Uni-Mensa zu Mittag gegessen und anschließend hatten wir die Möglichkeit den Campus zu erkunden.

Nach der Einführung waren wir dann auf uns allein gestellt.

Am Dienstag ging es für uns nach Bochum. Nach unserer Anfahrt mit dem Auto, wurde uns, und einer ewigen Odyssee auf der Suche nach einem geeigneten Parkplatz, schnell bewusst, dass man eventuell lieber auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen sollte. Nachdem wir leicht frustriert auf dem Campus der Universität Bochum ankamen, überkam uns ein Gefühl der Orientierungslosigkeit und der Verlorenheit.

Auf der Suche nach Hilfe trafen wir leider nur auf Studenten, die aufgrund der Klausurphase in Stress und Eile waren.Nach mehreren Versuchen trafen wir dann auf einen Studenten, der uns die Infrastruktur des Campus näherbrachte. Voller Euphorie kamen wir 10 Minuten vor Beginn der Vorlesung an unserem Gebäude an, um dann festzustellen, dass für diesen Tag alle Vorlesungen ausfallen.

Trotz dieses harten Rückschlags haben wir den Campus und die Hörsäle eigenständig erkundigt.

Obwohl der Tag nicht optimal verlaufen ist, haben wir diese Herausforderung als Chance gesehen, eigenständig auf dem Campus explorieren zu können. Im Gegensatz zum etwas stressigen Dienstag, war der Mittwoch deutlich entspannter.

An diesem Tag besuchten wir den Essener Campus der Universität Duisburg-Essen, auf dem uns die Orientierung, dank eines Lageplans, um einiges leichter fiel. Endlich saßen wir in der ersten Vorlesung - „Lehr- und Lernpsychologie“ für Lehramtsstudiengänge. Zu unserem Erstaunen war der Stoff nachvollziehbar, aber das Gefühl in einem riesigen Raum zu sitzen, in dem eine Person einen Vortrag hält, war befremdlich.

Am Donnerstag waren wir ebenfalls auf dem Essener Campus der Universität Duisburg-Essen. Dieses Mal war es für uns ein vertrautes Gefühl und wir haben uns sicher gefühlt. Wir haben uns eine Vorlesung zur „Allgemeinen Didaktik“ angeschaut, welche etwas komplexer war, als die zur „Lehr- und Lernpsychologie“. Da Studenten im Allgemeinen eher als „faule“ Individuen gesehen werden, wollten wir natürlich auch diesen Teil des Studentenlebens kennenlernen, indem wir die letzte Vorlesung rebellisch geschwänzt haben. Außerdem ist es laut der 5. Phase Eriksons und auch den Entwicklungsphasen Hurrelmanns für die Entwicklung der Selbstfindung notwendig, ab und zu mal Grenzen zu überschreiten ;-).

Zusammenfassend lässt sich herausstellen, dass die Hochschulwoche eine gute Erfahrung für Schüler/innen war, um das Studentenleben kennenzulernen und den Unterschied zur Schule zu sehen. Außerdem sind wir so etwas mehr auf den Einstieg ins Studium vorbereitet und starten mit etwas mehr Sicherheit in unsere Zukunftspläne.

Ein Erfahrungsbericht von Lena Klein und Niclas Stalleicken

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